Schriftarten

1. Schriften haben einen eigenen Charakter
- Serifenschriften = traditionell, seriös (z. B. Times)
- Serifenlose Schriften = modern, klar (z. B. Arial, Helvetica)
- Dekoschriften = verspielt, auffällig (z. B. Comic Sans, Marker Felt)
Die serifenlosen (Sans-Serif-) Schriften begegnen uns überwiegend auf Webseiten, in digitalen Anwendungen sowie z. B. auf Beipackzetteln.
Schmuckschriften kennen wir vor allem von Plakaten, Titelseiten oder Einladungen. Da sie nicht immer gut zu lesen sind, erfüllen sie häufig eher dekorative Zwecke.
Welche Schrift Du benutzt, hängt von drei Faktoren ab:
a) Wen möchtest Du erreichen? Wer ist Deine Zielgruppe?
(Eltern, Jugendliche, Kinder, Förder:innen, neue Mitarbeiter:innen etc.)
b) Was möchtest Du kommunizieren? Was ist der Anlass?
(Diskussionsrunde, Sommerparty, Coding-Kurs, Erlebnisevent …)
c) Wo kommunizierst Du das?
(Instagram, LinkedIn, Flyer, Poster)
Wie Du schon bemerkt hast, bringen Schriften einen ganz eigenen Charakter mit.
💡 Beachte: Du brauchst immer eine Schrift, in der die wichtigen Informationen gut lesbar sind. Das ist in der Regel eine serifenlose Schrift (Sans-Serif).
👉 Wichtiger Tipp: Verwende bis zu zwei Schriftarten pro Design! Davon eventuell eine etwas auffälligere Schmuckschrift und eine sachliche, klare für Informationen oder längere Texte. Du kannst zusätzlich in verschiedenen Schriftschnitten wie kursiv oder fett variieren.