Schriften im Corporate Design
Abschlussbedingungen
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Aus dem Modul Typografie weißt Du schon einiges zum Thema. Hier geht es darum, was Du beachten musst, wenn Schriften im System funktionieren sollen.
Definition von Primär- und Sekundärschriften:
- Primärschrift: Wird für Überschriften und markante Elemente verwendet. Sie sollte auffällig, aber dennoch gut lesbar sein.
- Sekundärschrift: Dient für längere Textzeilen und Fließtexte. Sie muss klar und leicht lesbar sein – auch in kleineren Größen.
💡 In der Grafik unten siehst Du, dass für kurze Überschriften auffällige Schriften durchaus als Primärschrift geeignet sind. Sie können modern und kantig oder verspielt und rundlich sein. Längere Texte dagegen brauchen eher eine schlichte, gut lesbare Typografie als Sekundärschrift.

Wichtige Kriterien für Schriften im Corporate Design:
- Lesbarkeit: Vermeide zu verspielte oder dekorative Schriften für längere Texte.
- Stil: Wähle einen Stil, der zur Marke passt – seriös, modern oder spielerisch.
- Flexibilität: Achte darauf, dass die Schrift in verschiedenen Medien gut funktioniert (Präsentationen, Webinhalte, Druckmaterialien).
- Einheitliches Schriftkonzept: Kombiniere eine Schmuckschrift für Überschriften mit einer klaren, modernen Standardschrift für Fließtexte. Wähle Schriftarten, die mehrere Schriftschnitte haben, z. B. Bold, Semibold oder Kursiv.

- Halte Schriftarten, -größen und Farben in all deinen Designs einheitlich – so entsteht ein stimmiges, professionelles Gesamtbild, das sofort wiedererkannt wird.
- Speichere Deine Vorlagen und Stilvorgaben sinnvoll ab – das spart Zeit, sorgt für Konsistenz und macht deine Gestaltung langfristig einfacher und klarer.